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Verfahren, Formulare, Onlinedienste

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Verfahrensbeschreibungen & Dienstleistungen

Hier finden Sie Informationen und Antworten bei Fragen zu folgenden Themen.

Ausbildungsförderung für Schüler bei einem Auslandsaufenthalt (BAföG)

Eine Ausbildung oder ein Praktikum im Ausland kann bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen finanziell gefördert werden. Gefördert wird der Besuch von ausländischen Ausbildungsstätten (förderungsfähige Ausbildung), die folgenden inländischen Ausbildungsgängen gleichwertig sind:

  • Gymnasien ab Klasse 11
  • höheren Fachschulen, Akademien
  • bestimmten Berufsfachschulklassen


Hinweis: Nicht gefördert wird der Besuch von Berufsaufbauschulen und Abendgymnasien. Ebenso kann – von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. bei Grenzpendlern oder Auslandsdeutschen) – eine Ausbildung, die vollständig im Ausland durchgeführt wird, nicht gefördert werden.


Bei einer Ausbildung im Ausland werden Schülern von Gymnasien und von Berufsfachschulen zusätzlich zu den Bedarfssätzen die notwendigen Aufwendungen für Hin- und Rückfahrten zu der Ausbildungsstätte gewährt. Beachten Sie, dass diese zusätzlichen Leistungen je nach Einzelfall als Zuschuss (der später nicht zurückgezahlt werden muss) oder als rückzahlbares Bankdarlehen geleistet werden können.

Zuständigkeit

abhängig vom Gastland: bestimmte Ämter für Ausbildungsförderung


Hinweis: Auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Sie eine entsprechende Liste der zuständigen Ämter. Grenzpendler wenden sich an das Amt für Ausbildungsförderung, in dessen Zuständigkeitsbereich der ständige Wohnsitz liegt.

Voraussetzungen

  • förderungsfähige Ausbildung
  • Staatsangehörigkeit:
    • deutsche Staatsangehörige
    • Asylberechtigte, aufgenommene Flüchtlinge oder Heimatlose, Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes (Island, Liechtenstein, Norwegen)
    • andere Ausländer können nur dann gefördert werden, wenn der Auslandsaufenthalt in Ausbildungsbestimmungen als ein notwendig im Ausland durchzuführender Teil der Ausbildung vorgeschrieben ist
  • ausreichende Kenntnisse der Unterrichts- und Landessprache
    Welche konkreten Nachweise dabei anerkannt werden, von wem diese ausgestellt werden müssen oder ob der Nachweis ausnahmsweise nicht erforderlich ist, erfahren Sie von der zuständigen Stelle.

Ablauf

Sie müssen die Förderung bei der zuständigen Stelle mithilfe der entsprechenden Formblätter schriftlich beantragen. Die für die Antragstellung erforderlichen Formblätter können Sie persönlich, telefonisch oder schriftlich bei der zuständigen Stelle anfordern. Auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stehen sie auch zum Download zur Verfügung.


Die ausgefüllten Formblätter können Sie der zuständigen Stelle persönlich aushändigen oder per Post zusenden.


Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sie eine Vorabentscheidung über die Förderungsfähigkeit der Ausbildung im Ausland beantragen. Hierzu sollten Sie der zuständigen Stelle neben den Unterlagen und Dokumenten das Formblatt 1 (Antrag auf Ausbildungsförderung) und das Formblatt 6 (Antrag auf eine Ausbildung im Ausland) vorgelegen.

Unterlagen

  • Antrag (Formblätter)
  • Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse
  • gegebenenfalls letzter BAföG-Bescheid in Kopie

Fristen

Die Anträge sollten mindestens sechs Monate vor Beginn des Auslandsaufenthaltes gestellt werden.

Sonstiges

Weitere Informationen zum Thema "Das neue BAföG" finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Forschung und Bildung.

Rechtsgrundlagen