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Kirchzarten
 

KlimaschutzinitiativeDas Klimaschutzteilkonzept der Gemeinde Kirchzarten wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.


Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Kommunales Klimaschutzteilkonzept der Gemeinde Kirchzarten

Mit seiner Zustimmung hat der Gemeinderat die Weichen für die Erstellung eines kommunalen Klimaschutzteilkonzepts gestellt. Ein entsprechender Auftrag hierfür wurde an die badenova AG vergeben. Ein Förderantrag an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wurde gestellt. Eine Förderzusage liegt vor.
Das Klimaschutzteilkonzept trägt den Namen „Klimaschutzteilkonzept zur Nutzung lokaler Energieressourcen und Wärmepotentiale in Kirchzarten“.

Ziel des Projektes ist es, zunächst lokale Energiequellen in den Bereichen Solar, Wind, Wasser und Bioenergie aufzuzeigen. Allerdings auch Möglichkeiten der Energieeinsparung und Potenziale sinnvoller Energieeffizienzmaßnahmen offen zulegen. Ein großer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Untersuchung des Gebäudebestandes hinsichtlich Potenzialgebiete einer zukünftigen Nahwärmeversorgungsinfrastruktur.
Auf Basis der umfangreichen Energiedatenerhebungen erfolgt die Aufstellung einer fortschreibbaren kommunalen Energie- und CO²-Bilanz sowie die Erarbeitung kommunaler Maßnahmen, die der Gemeinde als Handlungsleitfaden zur Erreichung der kommunalen Klimaschutzziele dienen soll.



Die Erstellung des Klimaschutzteilkonzepts wird unterstützt von:

EWK + Badenova
 

Klimaschutzinitiative20.11.2011
Kirchzarten erarbeitet ein kommunales Klimaschutzteilkonzept


Datenerhebungen haben begonnen.
Offener und transparenter Entwicklungsprozess angestrebt


Der Gemeinderat Kirchzarten hat im Mai beschlossen, ein kommunales Klimaschutzteilkonzept erstellen zu lassen. Dieses soll der Gemeinde als Handlungsrichtlinie und Prioritätenliste für ihr Vorgehen beim Thema „Kommunaler Klimaschutz“ dienen.

Im Rahmen des Klimaschutzteilkonzepts soll insbesondere die Erhebung kommunaler Potenzialstandorte für eine Nahwärmeversorgung auf Basis regenerativer Energien untersucht werden. Für die Erstellung eines solchen Konzepts gibt es staatliche Fördermöglichkeiten, ein entsprechender Förderantrag wurde gestellt, der vor kurzem positiv beschieden wurde. Damit kann mit den Arbeiten zum Klimaschutzteilkonzept begonnen werden.

Erster Schritt wird eine „Ist-Analyse“ der aktuellen Energieinfrastruktur sein. Aus den Bereichen Privathaushalte, Handel, Gewerbe, Dienstleistungen sowie kommunale Liegen-schaften wird der aktuelle Energie-Bedarf (Heizungswärme, Warmwasserbedarf, Prozesswärme) detailliert ermittelt. Am Ende steht ein Wärmekataster, Dank dem mögliche Wärmeinseln erkannt und potentielle Gebiete für eine mögliche Wärmeversorgung eruiert werden können.


Im zweiten Schritt folgt die Analyse erneuerbarer Energiepotentiale. Ziel hierbei ist die Schaffung einer aussagekräftigen Datenbasis um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die weitere Konzeptentwicklung zu gewinnen: Mit welchen erneuerbaren Ressourcen können CO²-Einsparungen erzielt werden? Welche Potentiale ergeben sich aus Maßnahmen zur Energieeinsparung? Wo lässt sich die energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplungstechnologie zur Stromerzeugung einsetzen?

Anhand dieser energetischen Standortbestimmung können anschließend individuelle kommunale Klimaschutzziele definiert werden. Das heißt konkret:
Welche Ziele will sich die Gemeinde setzen?
In welchem Zeitraum sind diese Ziele zu erreichen?

Im dritten und letzten Schritt werden schließlich konkrete Klimaschutzmaßnahmen ausgearbeitet und hinsichtlich Kosten und Nutzen sowie potenzieller Risiken bewertet. Ziel ist die Entwicklung eines Maßnahmenkataloges für die Gemeinde anhand dessen die definierten Klimaschutzziele langfristig erreicht werden können.

Das Klimaschutzteilkonzept soll in einem offenen und transparenten Entwicklungsprozess erarbeitet werden. Um dies zu erreichen, wird es mehrere Workshops geben, in denen der aktuelle Stand des Projektes präsentiert und das weitere Vorgehen diskutiert werden kann. An diesen Workshops können Interessierte gerne teilnehmen.


Die Gemeinde Kirchzarten ruft alle Bürger auf, sich mit Ideen, Vorschlägen und Anregungen an dem Klimaschutzteilkonzept zu beteiligen. Wenn Sie Projektideen einbringen möchten, sind Sie herzlich eingeladen, das untenstehende Formular zu verwenden und uns Ihre Anregung zukommen zu lassen



















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